Wertigkeit der kardialen Magnetresonanztomografie bei akuter Myokarditis
M Wein, R Banach, A Wolf-Pütz, B Skutta, B.-E Strauer, R M Klein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 03 · S. 87-91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kardiale MRT ermöglicht eine differenzierte Einschätzung der myokardialen Funktions- und Gewebeeigenschaften bei akuter Myokarditis. Mittels Kombination verschiedener MRT-Sequenzen (T2w-IR-Sequenz zum Ödemnachweis, T1w-Sequenz vor und nach KM-Applikation sowie Late-Gadolinium-Enhancement) können Aktivität und Verlauf der Myokarditis besser eingeschätzt werden. Bei akuter Myokarditis werden in der kardialen MRT vermehrt inferolaterale subepikardiale und intramyokardiale septale Muster der Gewebeschädigung nachgewiesen. Bislang ist die Myokarditis häufig nur ein diagnostischer Oberbegriff ohne…