CareLit Fachartikel

Die Maßregel der Sicherungsverwahrung: Empirische Befunde zu den Insassen und der psychiatrischen Gutachtenpraxis

E. Habermeyer, D. Passow, P. Puhlmann, K. Vohs · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2008 · Heft 11 · S. 672-677

Dokument
814563
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
E. Habermeyer, D. Passow, P. Puhlmann, K. Vohs
Ausgabe
Heft 11 / 2008
Jahrgang 76
Seiten
672-677
Erschienen: 2008-11-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es wurden Gutachten und Urteilssprüche aus 224 Verfahren ausgewertet, die zwischen 1991 und 2001 in Bayern, Brandenburg, NRW und Sachsen zur Anordnung der Sicherungsverwahrung geführt haben. Beim Großteil der zur Sicherungsverwahrung verurteilten Delinquenten handelt es sich um rezidivierende Straftäter mit Gewalt- und/oder Sexualstraftaten. Drei Viertel der Insassen weisen psychische Auffälligkeiten, zumeist Persönlichkeitsakzentuierungen bzw. -störungen, auf. Dadurch ergeben sich Abgrenzungsprobleme zu den forensisch-psychiatrischen Maßregeln, denen die bisherige Gutachtenpraxis nicht gerecht w…

Schlagworte

Sicherungsverwahrung Qualitätssicherung Kriminalprognose Forensische Psychiatrie Persönlichkeitsstörung preventive detention quality assurance criminal prognosis forensic psychiatry personality disorders Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie