Triterpenreiche Pflanzen als Rohmaterial für neue antitumorale, antiinflammatorische, antibakterielle, antivirale und hepatoprotektive Präparate
S Jäger, H Trojan, MN Laszczyk, A Scheffler · Zeitschrift für Phytotherapie · 2008 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Triterpene sind weitverbreitete sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind unter anderem in Rinden von Bäumen oder im Oberflächenwachs von Blättern oder Früchten enthalten. Vor allem für die Triterpensäuren Oleanol-, Betulin- und Ursolsäure werden diverse pharmakologische Wirkungen beschrieben. Sie wirken antitumoral, antiinflammatorisch, antibakteriell, antiviral und/oder hepatoprotektiv. Das macht sie zu interessanten Wirkstoffen, deren Nutzung als Arznei- oder Nahrungsergänzungsmittel möglich ist. Dazu müssen sie aus der Pflanze extrahiert und gegebenenfalls aufgereinigt werden. Für die Triterpenoide aus Birkenkork i…