Pathophysiologie des myokardialen Reperfusionsschadens
H M Piper, S A Kasseckert, K.-D Schlüter, Y Abdallah · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 12 · S. 586-590
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Kardiologie ist das schnelle interventionelle Wiedereröffnen akut verschlossener Koronargefäße heute die wirksamste Therapie, um einen drohenden Herzinfarkt einzugrenzen. Die Frühphase der Reperfusion ist als therapeutisches Fenster aber klinisch noch weitgehend ungenutzt. Experimentell ist klar belegt, dass die Modalitäten der Reperfusion einen wesentlichen Einfluss auf die Infarktgröße haben, da Reperfusion selbst auch Gewebsschädigung herbeiführen kann (Reperfusionsschaden). Wichtigster Auslöser für den durch Reperfusion akut ausgelösten Zellschaden ist die Hyperkontraktur der Herzmuske…