Subklinische Hypothyreose
Franz Ruderich, Joachim Feldkamp · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2022 · Heft 06 · S. 289-294
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was ist neu? Definition und Epidemiologie Die subklinische Hypothyreose ist in der Regel eine Labordiagnose ohne signifikante Symptomatik und definiert durch ein erhöhtes TSH bei normalen Werten für freies T3 und freies T4. Bei Laborkontrollen nach 2–3 Monaten findet sich in 50 % der Fälle eine spontane Normalisierung. Klinische Bedeutung der subklinischen Hypothyreose Bei persistierend erhöhten TSH-Werten ist die subklinische Hypothyreose mit dem Nachweis von schilddrüsenspezifischen Antikörpern im Sinne einer Autoimmunthyreoiditis assoziiert. Im Alter finden sich physiologisch höhere TSH-Spiegel. Es ist deshal…