COVID-19 und rheumatische Erkrankungen – bisherige Erkenntnisse der Pandemie
Rebecca Hasseli, Ulf Müller Ladner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2021 · Heft 23 · S. 1564-1568
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was ist neu? COVID-19 bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen Eine erhöhte Entzündungsaktivität bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist mit schwereren COVID-19-Verläufen assoziiert. Der Einsatz von Glukokortikoiden (mehr als 5 mg Prednisolon/Tag) kann einen schwereren Verlauf von COVID-19 begünstigen. Glukokortikoide von > 10 mg über einen längeren Zeitraum müssen angesichts zahlreicher steroidsparender Alternativen sehr gut begründet sein.* COVID-19 und Immunmodulation Bereits frühe Fallberichte deuteten auf einen negativen Einfluss von Rituximab auf den Verlauf von COVID-1…