Parkinson-Syndrom
Andres Ceballos-Baumann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2022 · Heft 06 · S. 337-343
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was ist neu? Klinik Die Prävalenz des idiopathischen Parkinson Syndroms (IPS) wird sich bis 2030 verdoppeln. Das IPS ist nicht mehr als eine in sich geschlossene Krankheitsentität zu betrachten. Monogenetische Formen können klinisch identisch zu dem sporadischen IPS erscheinen. Eine Mutation im Glucozerebrosidase-Gen lässt sich bei > 5 % der Patienten nachweisen und steigert das Risiko an Parkinson zu erkranken um 8–20-mal. COVID-19 Die Corona-Pandemie hat zu einer Verschlechterung der Symptomatik vieler Parkinson-Patienten geführt. In der Zeit hat man gelernt, dass Videosprechstunden sich für die Betreuung von…