CareLit Fachartikel
Scopolamin reduziert präfinale Rasselatmung
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2022 · Heft 06 · S. 284-285
Dokument
816235
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Todesrasseln durch nicht mehr transportierten Schleim in den Atemwegen kommt in den letzten Lebenstagen relativ häufig vor. Auch wenn angenommen wird, dass Sterbende durch die Bewusstseinseinschränkung nicht darunter leiden, gibt es keinen sicheren Beweis, ob und wie die Rasselatmung empfunden wird. Angehörige sind durch die Geräusche oft gestresst und befürchten Luftnot oder Angst. In der SILENCE-Studie kam eine Rasselatmung seltener und später vor, wenn regelmäßig Scopolamin injiziert wurde.
Schlagworte
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift