Purple Glove Syndrom nach peripherer venöser Phenytoin Gabe – Ein Fallbericht
I. C. Warnecke, U. Raute-Kreinsen, S. Schirmer, F. Kretschmer, H. Fansa · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2010 · Heft 04 · S. 260-262
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Purple Glove Syndrom (PGS) ist eine gefürchtete Komplikation der peripheren venösen Applikation oder der oralen Überdosierung von Phenytoin. Die Inzidenz wird mit 0–6% beschrieben. Im Rahmen des PGS kommt es neben einer rötlich-lilafarbenen Verfärbung um die Injektionsstelle zu einem Ödem der Extremität, Schmerzen, die mit der Schwere der Erkrankung zunehmen, und Bewegungseinschränkungen. Unter Umständen kann es zu Durchblutungsstörungen, Nekrosen oder einem Kompartmentsyndrom führen. Neben sofortiger Unterbrechung der Phenytoingabe, sind Ruhigstellung, Schmerztherapie und Hochlagerung die er…