Humane Papillomaviren bei Kopf-Hals-Karzinomen
H. Riechelmann · Pädiatrische Praxis · 2010 · Heft 01 · S. 43-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Humane Papillomaviren (HPV) können Kopf-Hals-Karzinome verursachen. Typische Lokalisation HPV-assoziierter Kopf-Hals-Karzinome ist der Oropharynx und hier besonders die Gaumen- und Zungengrundtonsille. Es ist unklar, ob HPV auch an der Karzinomentstehung anderer Kopf-Hals-Lokalisationen beteiligt sind. Für die maligne Transformation sind die Virusproteine E6 und E7 verantwortlich. Neben anderen Wirkungen hemmen sie funktionell p53 und das Retinoblastomprotein. Im Gegensatz zu Kanzerogenen, wie z. B. Tabakrauch, werden die jeweiligen Gene durch das Virus nicht verändert. Der Nachweis an Gewebeschn…