Zukünftige Diagnosestandards beim Parkinson-Syndrom
H. Reichmann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft S 01 · S. S5-S7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnose eines idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) erfolgt überwiegend klinisch, das heißt entsprechend der British Brain Bank Criteria durch Nachweis einer Bradykinese sowie eines weiteren Hauptsymptoms wie Tremor, Rigor und posturale Instabilität. Das letztere Symptom ist aufgrund der angestrebten Frühdiagnostik allerdings nicht mehr zeitgemäß. Die posturale Instabilität tritt definitionsgemäß erst in Hoehn-und-Yahr-Stadium III auf, d. h. nach Jahren der Krankheit. Frühzeichen des IPS sind dagegen Hyposmie, Obstipation, REM-Schlaf-Verhaltensstörung und Depression. Meist wird die Frühdia…