Massagetherapie reduziert Schmerzen, Erschöpfung und Stress bei Mammakarzinompatientinnen
M. Rauchfuß, M. Listing, B. F. Klapp, A. Reißhauer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2010 · Heft 10 · S. 817-824
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: Das Risiko, im Laufe des Lebens an einem Mammakarzinom zu erkranken, betrifft in Deutschland etwa jede 8.–10. Frau. An Brustkrebs erkrankte Frauen sind während der medizinischen Behandlung, aber auch nach deren Abschluss trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten belastet. 20–56 % der Mammakarzinompatientinnen leiden an reaktiven psychischen Störungen. Bis zu 80 % aller Brustkrebspatientinnen nutzen alternativmedizinische Angebote, z. B. Massagetherapie, zur Mitbehandlung und Verbesserung der Lebensqualität. Für die Massagetherapie werden neben einer schmerzreduzierenden Wirkung a…