Pulmonalarterieller Mitteldruck – Abschätzung mittels Echokardiografie versus Messung mittels Rechtsherzkatheter
M Held, M Linke, B Jany · Pneumologie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine pulmonale Hypertonie (PH) besteht nach Definition ab einem pulmonal-arteriellen Mitteldruck (mPAP) über 25mm Hg. Bei Verdacht auf PH erfolgt eine Echokardiografie mit Abschätzung des systolischen pulmonal-arteriellen Druckes (sPAP). Bei sPAP >35mm Hg, erfolgt ein Rechtsherzkatheter (RHK) zur Messung des mPAP. Es gibt Hinweise, auch echokardiographisch den mPAP quantitativ über die Accelerationszeit (AT) des Ausflussprofils über der Pulmonalklappe (PK) oder über die Refluxgeschwindigkeit bei eventuell vorliegender Pulmonalklappeninsuffizienz (PI) abschätzen zu können. Die Häufigkeit einer PI ist unklar, unte…