Entwicklung von Kollateralen bei Patienten mit Schlafapnoe und chronischem Koronargefäßverschluss
S Steiner, V Schulze, PO Schüller · Pneumologie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die obstruktive Schlafapnoe wird als kardiovaskulärer Risikofaktor angesehen. Dennoch könnten die apnoeassoziierte Hypoxämie prinzipiell auch kardioprotektive Effekte, beispielsweise durch ischämisches Preconditioning oder Induktion von Gefäßwachstum, bewirken. Hypothese: Schlafbezogene Atmungsstörungen könnten mit einer vermehrten Kollateralen-Bildung im Falle eines Koronargefäßverschlusses einhergehen. Methodik: 34 Patienten mit Koronargefäßverschluss wurden hinsichtlich des Vorliegens SBAS untersucht. Das Ausmaß der Kollateralen wurde mithilfe des Rentrop-Scores unter Berücksichtigung der Koronar…