Vorstellung Leitlinie Silikose
N Kotschy-Lang · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Silikose wird seit 1929 in der Berufskrankheitenverordnung aufgeführt. In den Jahren zwischen 1976 und 1981 fanden mehrere Expertengespräche mit dem Ziel, die Begutachtungspraxis auf eine einheitliche Grundlage zu stellen, statt. Die „Moerser Konvention“ beinhaltete, dass nur Silikosen mit einem röntgenologischen Streuungsgrad von mindestens 2/3 p/q, bei Pinhead-Silikosen mindestens 2/2p/p oder Schwielensilikosen als Leistungsfall entschädigt werden können. Der Versicherungsfall der Silikose lag dann vor, wenn die kleinen rundlichen Schatten vom Typ p, q oder r mit einer gewissen Reichlichkeit und gleichmäßi…