Der zweite Fall in der Literatur mit partieller Trisomie 6p21-pter und partieller Monosomie 20p13-pter. Beschreibung eines distinkten Phänotyps
AL Berner, H Reutter, E Wohleber, D Meschede, N Müller, A Müller, P Bartmann, S Bagci · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Balancierte Chromosomenstörungen sind für den jeweiligen Träger meist harmlos und bleiben ohne Auswirkungen auf die Gesundheit. Durch die unbalancierte Weitergabe der Chromosomen in den Keimzellen besteht ein hohes Risiko für eine Fehl-/Totgeburt oder die Geburt eines behinderten Kindes. Eine Vorhersage über den Grad der geistigen oder körperlichen Behinderung ist oft schwierig. Nach Breuning et al. 1977 (Hum Genet. 1977 38:7–13) berichten wir über den zweiten Fall einer partiellen Trisomie 6p21-pter mit partieller Monosomie 20p13-pter nach unbalancierter Weitergabe einer familiären Translokation t(…