Differenziertes Schilddrüsenkarzinom – Fortschritte bei der Radioiodablation
M. Dietlein, C. Kobe, M. Luster · Der Nuklearmediziner · 2010 · Heft 04 · S. 203-213
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die differenzierten Schilddrüsenkarzinome stellt die Radioiodablation eine Standardtherapie dar, eine Ausnahme bilden unifokale, sehr kleine papilläre Schilddrüsenkarzinome. Die erforderliche TSH-Stimulation wird entweder durch eine Schilddrüsenhormonkarenz über 2–3 Wochen oder über rekombinantes humanes TSH (rhTSH) hergestellt. Mit beiden Optionen werden hohe Ablationsraten erzielt. Die Radioiodablation mit Aktivitäten zwischen 1,8 und 3,7 GBq 131I erfolgt grundsätzlich einzeitig. Seit 2010 ist rhTSH in Europa für die Indikationen pT1-4, N0-1, cM0 zugelassen. Aus Beobachtungsstudien an Hochr…