Virale anteriore Uveitis
Karoline Baquet-Walscheid, Dominika Pohlmann, Uwe Pleyer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2022 · Heft 05 · S. 659-665
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungVirale anteriore Uveitiden (AU) lassen sich anhand der charakteristischen Befundkonstellationen (Vorderkammerreiz, Morphologie der Keratopräzipitate, Ausmaß des IOD-Anstiegs im Schub) oft gut klinisch differenzieren. Bei differenzialdiagnostischen Schwierigkeiten hilft die Vorderkammerpunktion mit Durchführung einer virusspezifischen PCR und/oder die Antikörperbestimmung (Goldmann-Witmer-Koeffizient), wobei beide Techniken spezifisch sind, aber keine absolute Sensitivität besitzen. Therapiert wird bei HSV, VZV und CMV immer kombiniert antiviral und antiinflammatorisch sowie ggf. drucksenkend, wohi…