CareLit Fachartikel

Protonenpumpenhemmer (PPI): Mikronährstoff-Räuber mit nachhaltigen Nebenwirkungen (Teil 1)

Uwe Gröber · Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin · 2022 · Heft 01 · S. 14-21

Dokument
818273
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin
Autor:innen
Uwe Gröber
Ausgabe
Heft 01 / 2022
Jahrgang 20
Seiten
14-21
Erschienen: 2022-04-01 00:00:00
ISSN
1611-5562

Zusammenfassung

ZusammenfassungDie längerfristige Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) ist mit zahlreichen Risiken verbunden, daher ist der Einsatz der Säureblocker möglichst auf max. 8 Wochen zu begrenzen. Aufgrund der verringerten Magensäureproduktion unter PPI siedeln sich vermehrt pathogene Bakterien im Gastrointestinaltrakt an, es kommt zu verminderter Resorption und Utilisation von Mikronährstoffen wie Magnesium, Kalzium, Zink, Eisen und Vitamin B12. Eine Reihe von miteinander vernetzten Pathomechanismen erhöht das Osteoporose- bzw. Frakturrisiko deutlich. Erste Studien weisen darauf hin, dass die dauerhafte Block…

Schlagworte

Protonenpumpenhemmer (PPI) Nebenwirkungen Mikronährstoffe Prazole Osteoporoserisiko Hypergastrinämie Magnesiummangel Eisen Zink Vitamin B12 Sturzrisiko Helicobacter pylori Pneumonie COVID-19 Schwangerschaft Geburtsdefekte