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Lagerungsdauer von transfundierten leukozytendepletierten Erythrozytenkonzentraten ist bei Kindern mit nosokomialen Infektionen assoziiert
N.N. · Transfusionsmedizin · 2022 · Heft 02 · S. 78
Dokument
818580
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beobachtungsstudien deuten auf eine Assoziation zwischen Erythrozyten (RBC)-Transfusionen und dem Risiko für im Krankenhaus erworbene Infektionen (HAI) hin. Schuld daran könnte die transfusionsassoziierte Immunmodulation (TRIM) sein. RBC-Konzentrate können bis zu 42 Tage lang gelagert werden. Mit der Alterung des Blutes unterliegen die RBC einer Hämolyse, die zur Freisetzung bioaktiver Substanzen führt. Die Freisetzung solcher bioaktiven Substanzen durch TRIM führt möglicherweise zu einer Immunsuppression des Transfusionsempfängers.
Schlagworte
Transfusionsmedizin