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Die Bedeutung des glutamatergen Systems für Pathophysiologie und Pharmakotherapie der Depression: präklinische und klinische Daten

G. Paslakis, P. Gass, M. Deuschle · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 04 · S. 204-212

Dokument
818969
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
G. Paslakis, P. Gass, M. Deuschle
Ausgabe
Heft 04 / 2011
Jahrgang 79
Seiten
204-212
Erschienen: 2011-04-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Dem glutamatergen System wird eine zunehmende Rolle in der Pathophysiologie affektiver Störungen zugeschrieben. Der Neurotransmitter Glutamat ist der wichtigste exzitatorische Transmitter im zentralen Nervensystem. An der Regulation des glutamatergen Systems sind Gliazellen maßgeblich beteiligt. In verschiedenen Untersuchungen wurde eine Dysfunktion bzw. reduzierte Anzahl von Gliazellen bei Patienten mit depressiver Störung beschrieben. Daraus könnte sich bei der Depression eine Überfunktion des glutamatergen Systems mit einer toxisch wirkenden Akkumulation von Glutamat entwickeln. Gängige Antide…

Schlagworte

Glutamat Depression NMDA Rezeptor Ketamin Gliazelle glutamate NMDA receptor ketamine glia cells Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie