Kontingenzmanagement in der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger
M. Specka, A. Böning, N. Scherbaum · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 07 · S. 395-403
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Mehrheit der Opiatabhängigen in Substitutionsbehandlung leidet unter weiteren suchtmittelbezogenen Störungen. Der Beikonsum von Heroin, Alkohol, Benzodiazepinen oder Kokain gefährdet den Erfolg der Substitutionsbehandlung. Eine Intervention zur Behandlung des Beikonsums ist das auf lerntheoretischen Prinzipien basierende Kontingenzmanagement (KM). Im KM wird Drogenabstinenz – verifiziert durch Urintests – kontingent und zeitnah verstärkt. Bei Substitutionspatienten wurden u. a. geldwerte Gutscheine oder Mitgabeprivilegien als Verstärker für suchtmittelfreie Drogen-Urinscreenings eingesetzt. Z…