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Pathisch Urteilen

H. Wiedebach · Balint Journal · 2011 · Heft 01 · S. 25-28

Dokument
819065
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Balint Journal
Autor:innen
H. Wiedebach
Ausgabe
Heft 01 / 2011
Jahrgang 12
Seiten
25-28
Erschienen: 2011-03-01 00:00:00
ISSN
1439-5142

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ausgangspunkt ist die Medizinische Anthropologie Viktor von Weizsäckers (1886–1957), genauer: seine Lehre vom „Pathischen“. Es geht um eine Haltung zum Leben. Das Leben ist etwas, dessen „Existenz weniger gesetzt als vielmehr erlitten wird“. Eine solche Haltung prägt unser Urteil über andere Menschen wie über uns selbst. Wer sich hier einrichtet, wandelt zwischen Wissen und Nicht-Wissen, klaren Umrissen und bloßen Nuancen, Machen und Geschehenlassen. In dieser Vagheit zielsicher bleiben heißt „pathisch Urteilen“. Wo es gelingt, keimt Friede. Das Loslassen der Hand eines Sterbenden ist eine Probe…

Schlagworte

Ahnung Anthropologie medizinische Ethik Friede Nuancen pathisches Pentagramm Sterbebegleitung Urteil pathisches Weizsäcker Viktor von dying with dignity judgement pathic nuance