Genotyp-Phänotyp-Korrelationen bei Patienten mit X-chromosomal vererbter hypohidrotischer ektodermaler Dysplasie
H Schneider, J Hammersen, S Preisler-Adams, K Huttner, W Rascher, A Bohring · Klinische Pädiatrie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Unter den Krankheiten, die auf erbliche Entwicklungsstörungen des Ektoderms zurückgeführt werden, ist die X-chromosomal vererbte hypohidrotische ektodermale Dysplasie (XLHED) die häufigste. Sie wird durch Mutationen im Gen EDA verursacht und manifestiert sich u.a. in einem Mangel an Schweißdrüsen sowie fehlenden bzw. fehlgebildeten Zähnen. Obwohl das Unvermögen zu ausreichender Wärmeabgabe über das Schwitzen die krankheitsbezogene Morbidität und Mortalität bestimmt, gibt es für diese Erbkrankheit noch keine systematische Untersuchung zur Schweißdrüsenfunktion. Patienten und Methoden: Bei 36 geno…