Aspekte der Epilepsiechirurgie
Andreas Schulze-Bonhage · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2011 · Heft 04 · S. 321-324
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Epilepsiechirurgie hat sich als Verfahren zur Behandlung medikamentös unzureichend kontrollierter fokaler Epilepsien etabliert. Haben zwei Antiepileptika versagt, so liegt die Chance auf das Erzielen einer anhaltenden Anfallsfreiheit nach einem operativen Eingriff zehnfach höher als bei fortgesetzten pharmakologischen Behandlungsversuchen. Eine frühzeitige Abklärung der Frage, ob ein Patient von einer operativen Behandlung profitieren kann, ist daher indiziert. Günstige Voraussetzungen für operative Eingriffe sind der Nachweis einer strukturellen Hirnläsion und konkordante Befunde im EEG und…