Fetales Steißbeinteratom – ein Fallbericht
C Tappauf, A Peuker, W Schöll, W Walcher, U Lang · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Steißbeinteratome stellen in der Fetalzeit die häufigsten Neoplasien dar. Die Prävalenz liegt bei 1:20 000 bis 1: 40 000. Weibliche Feten sind dreimal häufiger betroffen. Diese Tumore leiten sich von pluripotenten embryonalen Keimzellen ab und enthalten Derivate aller drei Keimblätter. In der Literatur werden Polyhydramnion, fetaler Hydrops, Plazentamegalie, frühes Entdecken und solide Plazentastruktur als negative Prognosefaktoren angeführt. Fallbericht: Eine 36-jährige Zweitgravida wurde in der 14. SSW mit der Verdachtsdiagnose eines sakralen Dermoids des Fetus zugewiesen. Ein sacrococcygeales Tera…