Dopaminergika-induziertes Pathologisches Glücksspiel
M. Gahr, B. J. Connemann, C. J. Schönfeldt-Lecuona · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 08 · S. 470-474
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Störungen der Impulskontrolle und pathologisches Spielen sind Erscheinungen, welche bei einer dopaminergen Therapie bei Patienten mit Morbus Parkinson als mögliche Nebenwirkungen bekannt sind. Wir berichten über 2 Fälle von Dopaminergika-induziertem pathologischen Glücksspiel bei nicht an Morbus Parkinson erkrankten Patienten. Der erste Patient war ein 46-jähriger Mann, welcher im Rahmen einer Behandlung eines Restless-Legs-Syndroms mit Ropinirol größere Geldmengen über ein internetbasiertes Pokerspiel verloren hatte. Bei einem weiteren, ebenfalls 46-jährigen Patienten war Cabergolin zur Therapie…