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Tendenziöse Objektivität – Frauenbilder in der deutschen Neurowissenschaft des 19. Jahrhunderts

A. Schröter, O. Riha, H. Steinberg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2012 · Heft 09 · S. 512-519

Dokument
819956
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
A. Schröter, O. Riha, H. Steinberg
Ausgabe
Heft 09 / 2012
Jahrgang 80
Seiten
512-519
Erschienen: 2012-09-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich unter deutschen Gelehrten das Bestreben, eine Unterscheidung der Geschlechter anhand anatomischer Besonderheiten des Zerebrums vorzunehmen. Proklamierte intellektuelle Differenzen sollten mithilfe wissenschaftlicher Kriterien wie dem Gehirngewicht belegt und anhand dieser biologischen Merkmale die inferiore Stellung der Frau in der Gesellschaft gerechtfertigt werden. Im Folgenden soll beispielhaft auf Studien namhafter Wissenschaftler (S. T. von Soemmerring, J. F. Ackermann, K. F. Burdach, H. Schaaffhausen, P. J. Möbius), deren Wirken in den Zeitrau…

Schlagworte

Geschlechterforschung Neurowissenschaften 19. Jahrhundert Hirngewicht Intelligenz gender research neurosciences 19th century history weights and measures intelligence Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie