Psychotische und nicht psychotische Verleugnung der Schwangerschaft
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2012 · Heft 05 · S. 276-279
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über zwei Patientinnen mit Verleugnung der Schwangerschaft. Während die erste Patientin, abgesehen von der Schwangerschaftsverleugnung bis zum Blasensprung, psychopathologisch weitgehend unauffällig war und die Versorgung des Kindes nach der Geburt selbstständig übernehmen konnte, war die zweite Patientin mit psychotisch motivierter Verleugnung der Schwangerschaft aufgrund der Schizophrenie nicht in der Lage ihr Kind zu versorgen, sodass eine Adoption notwendig wurde. Anhand der beiden Fälle werden ätiologische, epidemiologische, klinische und prognostische Implikationen der psychot…