CareLit Fachartikel

Erhöhte idiosynkratische Vulnerabilität für Suchtverhalten und PTBS aufgrund von traumatischen Ereignissen der Kindheit und Jugend – Prädisponieren frühe traumatische Belastungen…

H Menning, M Fleckenstein, K Raunigg, T Lüddeckens · Suchttherapie · 2011 · Heft 08

Dokument
820085
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
H Menning, M Fleckenstein, K Raunigg, T Lüddeckens
Ausgabe
Heft 08 / 2011
Seiten
–
Erschienen: 2011-08-22 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Multiple emotionale oder physische Missbrauchs- und Vernachlässigungserfahrungen im frühen Kindesalter, die mit einem gestörten Bindungsverhalten assoziiert sind, führen häufig zu einer Prädisposition für die spätere Entwicklung von psychischen Störungen (Weber et al., 2008), die oft in Suchtverhalten resultieren. Dies wiederum kann als ein (inadäquater) Bewältigungsversuch (der Selbstmedikation) der nicht bearbeiteten Traumatisierungen angesehen werden (Khantzian, 1997; Kaya & Friedrich, 2006). Die frühkindliche Akkumulation traumatischer Erfahrungen führt zu einer ausgeprägten Vulnerabilität des Stressverarbei…

Schlagworte

Trauma Sucht Substanzabhängigkeit Emotionsregulation Vulnerabilität Stressverarbeitung emotionaler Missbrauch Physischer Missbrauch Vernachlässigung Suchttherapie