Nachweis der Akkumulation viraler Varianten in HCV Genotyp 1-infizierten Patienten unter Ribavirin-Monotherapie mittels ultratiefer Sequenzierung
J Dietz, U Mihm, SE Schelhorn, D Fitting, S Susser, MW Welker, G Teuber, M Manns, T Berg, T Lengauer, S Zeuzem, E Herrmann, C Sarrazin · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Wirkmechanismen von Ribavirin in der Behandlung der Hepatitis C Virus (HCV)- Infektion sind nicht aufgeklärt. Einer Hypothese zufolge versursacht das Guanosin-Analogon Ribavirin den unspezifischen Einbau von Cytidin und Uridin in virale RNA und führt als Virus Mutagen zur Error Katastrophe und zur letalen Mutagenese. Methoden: In einer prospektiven, randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie wurden Patienten mit einer chronischen HCV-Infektion (Genotyp 1) über 6 Wochen mit einer Ribavirin-Monotherapie und anschließend mit der Standardtherapie behandelt. Das HCV-Genom (5'NTR/core bis NS5B/3'NT…