Systematische Untersuchung genetischer Risikofaktoren einer Hepatotoxizität durch den Endothelinantagonisten Bosentan bei Patienten mit pulmonalarterieller Hypertonie (PAH)
HJ Seyfarth, N Favreau, C Tennert, J Rosendahl, C Ruffert, M Halank, J Mössner, P Kovacs, H Wittenburg · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eine relevante Nebenwirkung der Therapie einer PAH mit Bosentan ist die Erhöhung der Transaminasen. Bosentan wird über das Cytochrom CYP2C9 metabolisiert. Die Stoffwechselprodukte werden über die Gallensalzexportpumpe („bile salt export pump„, BSEP, kodiert durch das ABCB11 Gen) aus der Leberzelle transportiert. Genetische Varianten von CYP2C9 (Allele CYP2C9*2 und CYP2C9*3) treten bei Kaukasiern mit hoher Frequenz auf und sind mit einer verminderten Enzymaktivität assoziiert. Eine häufige Variante des ABCB11 Gens, rs2287622, führt zu einem Aminosäureaustausch p.V444A und ist mit einer verminderten BS…