ZNS-Befunde bei Kindern mit kongenitaler Muskeldystrophie 1A (Laminin-Alpha2-Mangel)
CM Heyer, C Köhler, K Weigt-Usinger, M Vorgerd, T Lücke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei den kongenitalen Muskeldystrophien (MDC) handelt es sich um eine Gruppe seltener hereditärer Myopathien, die durch kongenitale Hypotonie, progrediente Muskelschwäche und verzögerte motorische Entwicklung gekennzeichnet sind. Etwa 30–40% aller europäischen MDC-Patienten leiden an einem Laminin-Alpha2-Mangel (MDC1A). Das Gen (LAMA2) ist auf Chromosom 6q22-q23 lokalisiert. Neben einem Befall der Skelettmuskulatur können MDC1A-Patienten Hirnauffälligkeiten aufweisen, die das Risiko für Epilepsien und geistige Entwicklungsverzögerungen bergen. Kasuistiken: Wir berichten über 2 Patienten mit LAMA2-Man…