Biomarker für Plazentationsstörungen bei Hochrisikoschwangeren
E Visca, F Kettelhack, S Hahn, O Lapaire, C Vökt, I Hösli · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Plazentationsstörungen wie Plazenta accreta, increta und percreta (Malimplantation) sind mit erhöhter maternaler Morbidität und Mortalität assoziiert. Aufgrund steigender Sectioraten werden Komplikationen einer Malimplantation in darauffolgenden Schwangerschaften häufiger beobachtet. Da ein bildgebender Goldstandard zur Diagnose von Malimplantation bisher fehlt, wären verlässliche Zusatzparameter bei Hochrisikoschwangeren klinisch relevant. Vereinzelte retrospektive Studien und Fallberichte geben Hinweise auf Biomarker im maternalen Blut, die möglicherweise aufgrund der gestörten utero-plazentaren…