Retinale Mikroangiopathie bei arterieller Hypertonie als Frühzeichen einer zerebralen Makroangiopathie
G Michelson, T Engelhorn, A Dörfler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2011 · Heft 46 · S. 2355-2358
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Ein 54-jähriger Mann klagte über unklare Schwindelattacken. Der BMI lag bei 27,7 kg/m2, seit 21 Jahren war ein arterieller Hypertonus bekannt. Eine Diabetesbehandlung erfolgte seit einem Jahr. Der Blutdruck war 134/109 mmHg unter einer Therapie mit einer Dreier-Kombination aus Atenolol, Chlortalidon und Hydralazin-HCl, ferner nahm der Patient Simvastatin, Metformin, Glimepirid und Ramipril ein. Eine telemedizinisch durchgeführte Augenhintergrundsuntersuchung ergab am rechten Auge fokale und generalisierte arterioläre Verengungen der retinalen Gefäße und einen Mikro…