Langzeiterfahrungen bei Patienten mit Tiefer Hirnstimulation
N Allert · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Tiefe Hirnstimulation hat sich vor allem seit den 90er Jahren bei einer wachsenden Zahl von neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen als Therapieoption erwiesen. Die meisten Erfahrungen bestehen bei Patienten mit Bewegungsstörungen wie Tremores, Morbus Parkinson oder Dystonien. Die Algorithmen der initialen Einstellungsphase unterscheiden sich abhängig von der zugrundeliegenden Erkrankung und abhängig vom verwendeten Zielpunkt. So sprechen Tremores auf eine Thalamus-Stimulation innerhalb von Sekunden an, Dystonien auf eine Pallidumstimulation dagegen oft erst mit einer sehr variablen Latenz von Stunde…