EEG-MREG führt zur sensitiveren Identifikation von Netzwerken epileptischer Spikes im Vergleich zu EEG-fMRT(EPI)
J Stich, P Levan, G Ramantani, R Korinthenberg, J Hennig, A Schulze-Bonhage, J Jacobs · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Durch die simultane Aufzeichnung von EEG und fMRT (EPI-Sequenz), können BOLD (blood oxygenation level dependent)-Effekte zum Zeitpunkt epileptischer Spikes gemessen und epileptogene Netzwerke nicht-invasiv identifiziert werden. Häufig sind diese BOLD-Effekte ausgedehnt und aufgrund der geringen zeitlichen Auflösung des EPI ist es nicht möglich zwischen dem Spikeursprung und Propagation zu unterscheiden. MREG (Magnetresonanz-Enzephalographie) ist eine neue MRT-Methode mit hoher zeitlicher Auflösung. In der vorliegenden Studie wird EEG-MREG in Bezug auf ihre Verwendbarkeit bei Epilepsie untersucht.…