Neurokognitive Beeinträchtigungen bei Patienten mit malignen Hirntumoren
N.N. · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2012 · Heft 03/04 · S. 89-94
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Beitrag liefert eine Übersicht zu neurokognitiven Defiziten von erwachsenen Patienten mit malignen Hirntumoren, d. h. hochgradigen hirneigenen Tumoren und Hirnmetastasen. Hirntumorpatienten weisen eine deutliche Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit auf, vor allem in den Domänen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exekutivfunktionen und Psychomotorik. Die neurochirurgische Behandlung wie auch die Radio- bzw. Radiochemotherapie ist häufig mit einer Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert, allerdings kontrollieren Studien häufig nicht den konfundierenden Effekt eines…