Niedermolekulares Heparin zur Prävention habitueller Aborte – Vorstellung der multizentrischen EThIG2-Studie und Diskussion der aktuellen Datenlage
G Kamin, MK Bohlmann, S Seeger, N Rogenhofer, B Toth, E Schleußner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Bis zu 5% aller Paare mit Kinderwunsch sind von habituellen Aborte (RSA) –2 und mehr Fehlgeburten – betroffen. Neben genetischen, anatomischen und hormonellen Faktoren können hierfür auch Thrombophilien ursächlich sein. Heparin und ASS gelten als Standardtherapie des Antiphospholipid-Syndroms in der Schwangerschaft. Die Bedeutung von Heparin in der Abortprävention bei RSA-Patientinnen ohne APS-Nachweis ist ungeklärt. Material und Methoden: Die prospektiv-randomisierte multizentrische EThIG2-Studie vergleicht die Kombination aus Dalteparin und einem Multivitamin-Präparat (MVP) vs. MVP allein in ein…