Assoziation zwischen TAP-Polymorphismen und der Entwicklung einer zervikalen intraepithelialen Neoplasie
C Natter, S Polterauer, J Rahhal-Schupp, D Cacsire Castillo-Tong, R Zeilinger, C Grimm · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: TAP (Transporter associated with Antigen Processing) ist verantwortlich für die Beladung von MHC-I (Major Histocompatibility Complex) mit Fremdpeptiden. TAP dürfte daher ein Schlüsselprotein des Immunsystems in der Abwehr viraler Infektionen sein. Somit könnten TAP Polymorphismen einen entscheidenden Einfluss auf eine HPV-Infektion und das Risiko für die Entstehung einer zervikalen intraepithelialen Neoplasie (CIN) haben. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen TAP Polymorphismen und CIN zu evaluieren. Methodik: Bei allen 822 Frauen wurden die fünf TAP Polymorphismen im TAP1-Gen (1341 un…