Distale Radiusfraktur – 20 Jahre winkelstabile Osteosynthese
Hans Ulrich Rudolph, Kay H. Schmidt-Horlohé, Johann Pichl, Reinhard Hoffmann · OP-Journal · 2012 · Heft 02 · S. 148-159
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur operativen Therapie distaler Radiusfrakturen wird die Technik der winkelstabilen Plattenosteosynthese seit 20 Jahren genutzt und hat sich weitestgehend gegenüber der Kompressionsplatte durchgesetzt. Während die Kompressionsplatte durch die Zugkräfte ihrer im Knochen verankerten Schrauben gegen den Knochen gepresst wird und diesen dadurch schient, gleicht das Prinzip der winkelstabilen Platte einem Fixateur externe, welcher die Fraktur überbrückt, anstatt sie zu schienen. Die mechanische Grundlage hierfür bildet ein Gewinde im Schraubenkopf und im entsprechenden Schraubenloch der Osteosynthese…