Fruchtwasserinsulin und C-Peptid als prädiktive Marker für Makrosomie und Geburtskomplikationen?
RG Stein, M Meinusch, J Diessner, J Dietl, U Zollner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Hintergrund: In etwa 3–5% aller Schwangerschaften tritt ein Gestationsdiabetes mellitus (GDM) auf. Bis heute werden nicht alle Fälle entdeckt, da die Mutterschaftsrichtlinien noch kein flächendeckendes Screening vorsehen. Mütterliche und fetale Risiken sind durch einen GDM deutlich erhöht sind. Die Diagnose erfolgt in aller Regel durch einen oralen 75g-Glucosetoleranztest zwischen 24 und 28 Schwangerschaftswochen. Ein GDM kann unbehandelt zur fetalen Makrosomie und somit zu Geburtskomplikationen wie erhöhter Sektiorate oder Schulterdystokie führen. Daher wurde als möglicher früher prädiktiver Ma…