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Störfaktor intravenöse Immunglobuline: Hämolyse durch Anti-A/Anti-B – Kommentar zu Transfusionsmedizin 2012; 2: 94–95

A. L. König, R. Bundt, N. Sommer, W. Sperber, R. W. Braun · Transfusionsmedizin · 2013 · Heft 02 · S. 90-91

Dokument
821465
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Transfusionsmedizin
Autor:innen
A. L. König, R. Bundt, N. Sommer, W. Sperber, R. W. Braun
Ausgabe
Heft 02 / 2013
Jahrgang 3
Seiten
90-91
Erschienen: 2013-05-01 00:00:00
ISSN
2191-8805

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei 4 neurologischen Patienten kam es nach der Behandlung mit hochdosiertem intravenösen Immunglobulin (IVIG) zu einem Hämoglobin-(Hb-)Abfall um 2,7–4,1 g/dl; drei Patienten wurden dadurch transfusionsbedürftig. Drei der 4 Patienten hatten einen positiven direkten Coombs-Test, bei allen 4 Patienten konnte Anti-A bzw. Anti-B im Eluat von Patientenerythrozyten nachgewiesen werden. Eine Hämolyse durch das enthaltene Anti-A bzw. Anti-B ist eine zwar bekannte, möglicherweise aber unterschätzte Nebenwirkung der Behandlung mit hochdosiertem IVIG. Als Konsequenz empfehlen wir engmaschige Blutbildkontroll…

Schlagworte

intravenöse Immunglobuline Hämolyse Anämie AB0-Antikörper intravenous immunoglobulin hemolysis anemia AB0 antibodies Transfusionsmedizin