Aktuelles zur Pathophysiologie und Therapie des komplex-regionalen Schmerzsyndroms (CRPS)
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 04 · S. 266-273
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei etwa 2% der Patienten kommt es, meist nach einem Trauma einer Extremität, einer Läsion eines periphereren Nervs oder des zentralen Nervensystems, zum Auftreten charakteristischer Symptomkonstellationen mit schmerzhafter Funktionseinschränkung, die als „komplex-regionales Schmerzsyndrom“ (CRPS) bezeichnet werden. Die Symptome bestehen aus Störungen der Sensibilität (z. B. Taubheitsgefühle, Schmerzen, Hyperalgesie), der Motorik (z. B. Kraftminderung, Tremor, Dystonie), des autonomen Nervensystems (z. B. Änderungen der Hauttemperatur, des Schwitzens sowie Verfärbung der Haut) und der Trophik (z.…