Marklagerläsionen, junges Alter, weiblich – zur Differenzialdiagnose von Multipler Sklerose und juvenilem Schlaganfall
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2013 · Heft 03 · S. 138-144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Fabry-Krankheit ist eine X-chromosomal rezessiv vererbte lysosomale Speicherkrankheit, die durch das Fehlen oder das fehlerhafte Arbeiten der α-Galaktosidase A hervorgerufen wird. Es entstehen nicht abbaubare Spaltprodukte (Sphingolipide), die sich u. a. in den Lysosomen der Endothelzellen der Gefäße, der Myozyten oder der Fibroblasten ablagern. Nahezu alle Organe können betroffen sein und mannigfaltige Symptome hervorrufen. Neurologisch manifestiert sich der Morbus Fabry v. a. mit Schlaganfällen und Polyneuropathien, viele Fabry-Patienten beklagen Schmerzen und Schwindel. Die vielgestaltigen…