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Atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom – Genetik

Susanne A. M Lindner, Peter F Zipfel · Dialyse aktuell · 2012 · Heft 09 · S. 512-522

Dokument
821863
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Dialyse aktuell
Autor:innen
Susanne A. M Lindner, Peter F Zipfel
Ausgabe
Heft 09 / 2012
Jahrgang 16
Seiten
512-522
Erschienen: 2012-11-01 00:00:00
ISSN
1434-0704

Zusammenfassung

Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine thrombotische Mikroangiopathie, die durch die Symptomtriade von Thrombozytopenie, hämolytischer Anämie und akutem Nierenversagen charakterisiert ist. Atypisches HUS hat eine genetische Ursache und bei 60–70 % der aHUS-Patienten sind Mutationen und genetische Polymorphismen in Komplementgenen nachgewiesen. Daher wird gegenwärtig postuliert, dass aHUS eine Erkrankung mit einer pathologisch veränderten Aktivität des menschlichen Komplementsystems ist. Die genetischen Veränderungen betreffen sowohl die Komplementregulatoren Faktor H, Faktor I, Membrankofakt…

Schlagworte

hemolytic uremic syndrome genetics complement dysfunction C3 convertase complement regulators alternative pathway Dialyse aktuell