Kontrolle der Zinktherapie bei Morbus Wilson mit dem oralen Radiokupfertest
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2013 · Heft 04 · S. 195-199
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Der Morbus Wilson ist eine seltene Kupferstoffwechselstörung, die bei früher Diagnosestellung und konsequenter Therapie eine sehr gute Prognose hat. Nebenwirkungen oder eine nachlassende Wirksamkeit können Komplikationen einer medikamentösen Langzeitbehandlung sein. Besonders bei der Behandlung mit Zink haben sich Berichte über ein Versagen der Therapie gehäuft. Material und Methoden: Bei 58 Patienten mit einem Morbus Wilson unter Langzeittherapie wurde in insgesamt 91 Mal ein oraler Radiokupfertest durchgeführt und damit das Ausmaß der enteralen Resorptionshemmung von Kupfer bestim…