CRPS I spezifische bilaterale Veränderungen somatosensorischer kortikaler Exzitabilität bleiben nach sechsmonatiger Behandlung bestehen
M Lenz, C Maier, O Höffken, S Lissek, P Stude, A Reinersmann, J Frettlöh, E Krumova, M Tegenthoff · Klinische Neurophysiologie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Pathophysiologie des Komplexen Regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) ist weitgehend ungeklärt. Zentralnervöse Veränderungen spielen eine Rolle. Mittels Doppelpuls-evozierter Potentiale wurde eine bilaterale Disinhibition im sensomotorischen Zentralnervensystem beschrieben (Schwenkreis et al., 2003; Lenz et al., 2011). In der vorliegenden Studie sollte geklärt werden, ob diese für CRPS Patienten im Akutstadium (< 1 Jahr) beschriebene Disinhibition im somatosensorischen Kortex auch nach sechsmonatiger Behandlung persistiert und ob eventuelle Veränderungen mit dem Therapie-Erfolg korrelieren. Material/M…