Hepatorenales Syndrom – Pathophysiologie
Volker Aßfalg, Norbert Hüser, Christoph Schmaderer, Edouard Matevossian · Dialyse aktuell · 2013 · Heft 02 · S. 79-83
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das hepatorenale Syndrom ist ein von zahlreichen Faktoren beeinflusstes Syndrom im Rahmen einer fortgeschrittenen Hepatopahie mit dem Leitsymptom eines häufig oligurischen Nierenversagens sowie Aszites. Eine zentrale Rolle spielt die arterielle Vasodilatation im Splanchnikusstromgebiet mit der Folge eines Poolings und einem konsekutiv verminderten effektiv zirkulierenden Blutvolumen. Während die Vasodilatation durch Substanzen wie NO, aber auch CGRP, Substanz P, CO, Endocannabinoide und Adrenomedullin induziert wird und das Fassungsvermögen der Strombahn durch Bildung von Varizen und Kollateralen durch Stimulati…