Intensiviertes Früherkennungsprogramm am Zentrum für Familiärer Brust- und Eierstockkrebs Dresden
C Meisel, K Kast, J Kopp, P Wimberger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Das lebenslange Erkrankungsrisiko für ein Mammakarzinom liegt für Trägerinnen einer pathogenen Keimbahnmutation in den Genen BRCA1 und BRCA2 zwischen 40 – 87%. Trägerinnen einer CHEK2-Mutation erkranken mit einem lebenslangen Risiko von ca. 40%. Aufgrund des meist frühen Erkrankungsalters ist die Hinzunahme des Mamma-MRT als Screeningmethode im Rahmen der Früherkennung erforderlich. Weltweit konnte eine Senkung der Mortalität durch ein intensiviertes Screening bislang mangels langfristiger prospektiver Daten nicht gezeigt werden. Die Detektion früherer Tumorstadien wird jedoch beschrieben. Diese w…